Jeder trauert anders und es gibt kein richtig oder falsch
Trauer ist ein ganz natürliches, angeborenes Gefühl, wie Freude auch.
Und Trauer, die unterdrückt wird, macht krank.
Deshalb ist es wichtig, der Trauer Ausdruck, Raum und Zeit zu geben.
Wieder zu einem sinnerfüllten Leben zu finden ist nur über den Weg der durchlebten Trauer möglich.
Da viele Menschen sich hier selbst neu und ganz anders als gewohnt erleben, gilt dies für alle Familienangehörigen. Um die unterschiedlichen Trauerreaktionen zu verstehen ist es wichtig, im Gespräch und im Kontakt mit sich selbst, der Familie und dem Umfeld zu bleiben.
Einfühlsame Trauerbegleitung kann diesen Weg unterstützen. Bei der Familientrauerbegleitung möchte ich Sie unterstützen, mit Ihren Kindern und Jugendlichen im Gespräch zu bleiben, sich über die unterschiedlichen Gefühle auszutauschen, und neue Wege für die veränderte Situation zu finden.
Das Leben ist für immer anders
und in der Trauerarbeit gilt es, aus dem Schlimmsten das Beste zu machen
Schleusenzeit
Die kurze, einmalige sogenannte „Schleusenzeit“ zwischen Versterben und Beerdigung kann eine Möglichkeit sein, den Abschied individuell zu gestalten, zum Beispiel durch Berührung, Gespräche am Sarg, Kartengestaltung, Auswahl von Fotos, Musik und Texten für die Trauerfeier, Bemalen des Sargs, Gestaltung einer eigenen Kerze und andere Möglichkeiten.
Die aktive Mitgestaltung, eben auch der Kinder durch kreatives Tun und „Begreifen“ ( ja, anfassen, malen, basteln, usw) und aller Angehörigen, kann die Verarbeitung der Trauer sehr unterstützen. Die Trauerfeier ist ein besonderer Rahmen um den verstorbenen geliebten Menschen nochmals ganz individuell zu ehren und Raum zu geben für das ganz Besondere der eigenen Familie.