FamilienTrauer Begleitung

Angela Opitz





Trauerbegleitung für Menschen jeden Alters und Familien

Trauer tritt auf bei Verlust durch Tod, Trennung, Verlust der Gesundheit, Verlust der Freunde, der Arbeit, der Wohnung, der Heimat, …
Auch bei schweren Erkrankungen kann Trauer schon in der Abschiedsphase vor dem Tod bei allen Beteiligten auftreten. Hier ist Begleitung möglich, um auch kleine Kinder in die Themen und Situationen (z.B. Krankenhaus oder Hospiz) mitzunehmen, um das „Unaussprechliche“ zu begreifen und Ausdruck dafür zu finden.


Trauer hat viele Farben

Für jeden Menschen ist der Verlust schwer – manchmal fühlt es sich an, als sei es nicht aushaltbar. Trauer ist nicht nur Traurigkeit, sondern in dem Gefühlskomplex kann auch Zorn, Wut, Kummer, Schuldgefühle, Verzweiflung, Aggressivität und sogar Lachen und Erleichterung auftreten...und alles ist neu, viel und verwirrend…




Keiner wird gefragt
wann es ihm recht ist
Abschied zu nehmen
von Menschen
Gewohnheiten
sich selbst

Irgendwann
plötzlich
heißt es
damit umgehen
ihn aushalten
annehmen
diesen Schmerz
diesen Abschied
diesen Schmerz des Sterbens

dieses Zusammenbrechen
um neu Aufzubrechen
Anonym


Jeder trauert anders und es gibt kein richtig oder falsch

Trauer ist ein ganz natürliches, angeborenes Gefühl, wie Freude auch.
Und Trauer, die unterdrückt wird, macht krank.
Deshalb ist es wichtig, der Trauer Ausdruck, Raum und Zeit zu geben.
Wieder zu einem sinnerfüllten Leben zu finden ist nur über den Weg der durchlebten Trauer möglich.
Da viele Menschen sich hier selbst neu und ganz anders als gewohnt erleben, gilt dies für alle Familienangehörigen. Um die unterschiedlichen Trauerreaktionen zu verstehen ist es wichtig, im Gespräch und im Kontakt mit sich selbst, der Familie und dem Umfeld zu bleiben.
Einfühlsame Trauerbegleitung kann diesen Weg unterstützen. Bei der Familientrauerbegleitung möchte ich Sie unterstützen, mit Ihren Kindern und Jugendlichen im Gespräch zu bleiben, sich über die unterschiedlichen Gefühle auszutauschen, und neue Wege für die veränderte Situation zu finden.



Das Leben ist für immer anders
und in der Trauerarbeit gilt es, aus dem Schlimmsten das Beste zu machen



Schleusenzeit

Die kurze, einmalige sogenannte „Schleusenzeit“ zwischen Versterben und Beerdigung kann eine Möglichkeit sein, den Abschied individuell zu gestalten, zum Beispiel durch Berührung, Gespräche am Sarg, Kartengestaltung, Auswahl von Fotos, Musik und Texten für die Trauerfeier, Bemalen des Sargs, Gestaltung einer eigenen Kerze und andere Möglichkeiten.
Die aktive Mitgestaltung, eben auch der Kinder durch kreatives Tun und „Begreifen“ ( ja, anfassen, malen, basteln, usw) und aller Angehörigen, kann die Verarbeitung der Trauer sehr unterstützen. Die Trauerfeier ist ein besonderer Rahmen um den verstorbenen geliebten Menschen nochmals ganz individuell zu ehren und Raum zu geben für das ganz Besondere der eigenen Familie.