Begleitung von Familien bei Fehlgeburt, Totgeburt, Schwangerschaftsabbruch und Neugeborenentod


Ab dem Zeitpunkt der Empfängnis ist man Familie:
Mutter, Vater, Kind(er), Bruder oder Schwester, Großeltern, Tante, Onkel….

Selbst wenn das Kind ganz früh ( im Mutterleib) stirbt, hat es eine Geschichte:
Träume, Wünsche, Empfindungen der schwangeren Mutter, beider Eltern, vielleicht schon einen Namen…


Eltern müssen dann zwei existenziell wichtige Dinge begreifen:

Sie haben ein Kind
Ihr Kind ist tot


Die „Schleusenzeit“ ist auch hier von immenser Bedeutung, weil es die einzige Zeit ist, die verwaiste Eltern mit ihrem Kind verbringen können:





In der Gesellschaft und in den Familien findet die Trauer gerade für diese früh verstorbenen Kinder und ihre verwaisten Eltern oft keinen Raum. Dazu kommt, dass die Mütter anders trauern als die Väter. Sprechen Sie als Paar darüber, wie jeder die Trauer empfindet und beziehen sie älteren Kinder auch mit ein. Diese müssen verarbeiten, dass sie jetzt doch kein Geschwisterkind haben und dass die Eltern so „komisch“ sind.